Wie man sinnlos glücklich ist

Manchmal sitzen wir mit unseren Sommerkafi-Gästen einfach nur da. Beobachten eine Kuhherde, die durch Beharrlichkeit glänzt. Beobachten wie sie vom Gras berauscht ihre Runde dreht. Immer die gleiche Runde. Vom einzig flachen Bödeli das schmale Pfädli ab, über das stetig bröckliger werdende Trockenmüürli, obsi zur halbgefüllten Badwanne, links unserem Haag noche Richtung Rutschhang, den Rutschhang runterstürchelnd zu den Brennesseln am Waldrand, zum charmant lottrigen Ex-Ferienhüttli. Die Sonne hängt tief und hell und heizt gehörig ein. So dass man gern durch die doppeltverglaste Fensterscheibe in die auf 25 Grad temperierte Innenwelt spienzlet. Man schlürft ein bitz am minzigen Eistee, schleckt es Ideeli am Mangoglace und lacht leise aber bestimmt über das eigene Sein. Schön. Ca

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