Das unheimlich heimliche Grunzen

Ein Bär. Braungebrannt, mit ungeschnittenen Nägeln an suppentellergrossen Pranken, grunzt sonor auf unserer Sommerkafi Terrasse. Vermutlich weil ihn ein Hüngerchen plagt. Vermutlich weil er uns Rübis und Stübis verschlingen will. Weil wir honigsüss nach Soolergold schmöcken. Nur mit dem Vorteil des Überraschungsmoments bewaffnet, stürze ich mich ins nächtliche Dunkel. Wo kein Bär sondern Fidel der Kater auf mich wartet und entsetzt davonsprengt als sei ich der Bär. Das Grunzen ist dageblieben. Unheimlich gurgelnd und tief. Nun etwas unterhalb der Terrasse im Schutz der späten Stunde. Ca

Kommentar schreiben

Kommentare: 0